Wie ich seinen Fußfetisch entdeckte...
Von Lady-N
Ich bin nun schon seit Dezember 2008 Anbieterin in einem großen Wäscheportal und möchte Euch erzählen, wie ich dazu gekommen bin:
Es ist nun gut 5 Jahre her als ich ein einschneidendes Erlebnis mit einem Nylonfetischisten hatte. Damals hatte ich noch nicht viel mit dem Fetisch getragener Wäsche am Hut, doch ich hatte Schweißfüße und das schon mein Leben lang! Alle Versuche diese nicht „käsig“ zu bekommen scheiterten und irgendwann war es mir auch egal, denn ich wollte keine chemischen Keulen mehr an meine Füße lassen und im Prinzip mochte ich meinen Fußduft auch irgendwie. Meinen Mann störten meine duftenden Füße nicht, er liebt mich so, wie ich bin und hat im Laufe unserer nun 14 jährigen Beziehung auch einen kleinen weiteren Fetisch an sich entdeckt oder soll ich sagen aufgebaut? ;-)
Doch zurück zum Anfang: Mein Mann und sein Kumpel schraubten eines Samstages an unserem altersschwachen Auto rum. Ewig saß ich bei ihnen, schaute ihnen zu, half ihnen als Handlanger und amüsierte mich über die beiden Hobbyschrauber. Irgendwann wurde es mir aber zu langweilig und ich machte den schwer mit Schraubenschlüsseln & Co. hantierenden Männern einen kleinen Snack aus Kaffee und belegten Brötchen und gesellte mich wieder mit einer Zigarette zu ihnen. Kevin, so hieß der Freund meines Mannes, wollte auf die Toilette und sich kurz die Hände waschen, also ging er hinauf in unsere Wohnung. In der Zwischenzeit rauchte ich auf, sammelte die bisher geleerten Cola- und Bierflaschen der beiden ein und trug diese in den Keller.
Voller Elan drückte ich den Türgriff und stieß die Tür auf......aber ich war mir über die Schwere dieser Handlung noch nicht bewusst. Da stand der beste Freund meines Mannes, auch für mich ein guter Kumpel, mit dem man auch als Frau über alles reden konnte, der einen immer verstand und immer seine Hilfe anbot, vor meinem geöffneten Wäschekorb, hielt schmutzige Nylonstrümpfe von mir in der Hand – diese auch noch sehr nah an seinen Kopf – und schaute mich mit erschrockenen Augen an. Ich hab die Türe genauso erschrocken wieder geschlossen und verkrümelte mich etwas verwirrt erst mal ins Wohnzimmer, mit einem wohl recht im Kreis tanzenden Gedankensturm.
Kurze Zeit später ging die Badezimmertüre auf, Kevin kam heraus und schaute mich so schuldbewusst an, dass er mir schon fast leid tat. „Bitte sag Sven nichts von dem, was Du gerade gesehen hast. Bitte!“ flehte er mich mit leiser Stimme und glasigen Augen an.
So wie er da stand, tat er mir unendlich leid. Zwar schwirrten in meinem Kopf selbst gerade tausende von kuriosen Gedanken umher, doch irgendwie fand ich die Kraft mit dem Kopf zu nicken, zu lächeln und zu sagen: „OK, aber lass uns über das, was hier gerade geschehen ist reden. Nicht jetzt, die nächsten Tage!“ Er lächelte mich mit seinen Grübchen-Wangen an, hauchte ein „Danke“, drehte sich um, ging hinunter und ließ mich immer noch etwas verwirrt alleine. Gedanken machte ich mir in den Folgetagen viele, ich stöberte über diesen Fetisch im Netz und das erste Mal seit ich denken kann, sah ich meine Füße ganz, ganz anders. Plötzlich sah ich auch vor meinem geistigen Auge wie ich Kevin ab und an dabei ertappte wie er auf meine Füße starrte, seine Schuhe im Flur genau neben meine stellte und beim Gehen nach diesen griff statt nach seinen - mir gingen verschiedene Lichter auf wieso das alles so war. Dinge, die ich in der Vergangenheit nicht sonderlich beachtete, mir aber jetzt in einem ganz anderen Licht erschienen.
Um es kurz zu machen: Tage später fanden wir tatsächlich die Gelegenheit über das geschehene zu reden und Kevin gestand mir, dass er schon Jahrelang auf den Duft von Käsefüßen steht, nur leider keine Freundin finden würde die erstens seinen Fetisch mit ihm teilt und zweitens auch Käsefüße hat. Er gestand mir auch, dass er schon öfter in unserer Wäschetonne nach Nylons von mir gewühlt hatte und immer wenn er welche entdeckte, nahm er sich die Zeit - die für einen Toilettengang eigentlich normal war – und ergötzte sich daran.
Von diesem Tag an hatten wir ein kleines Geheimnis. ;).

Ich musste in den seltensten Fällen noch meine Strümpfe waschen und er nicht mehr in unserer Tonne wühlen. Wir tauschten einfach. Gut zwei Jahre lang bekam Kevin regelmäßig meine Fußkleider und ich konnte mir in dieser Zeit so manche Shopping-Tour leisten, die sonst nicht drin gewesen wäre. Er wollte das so und ich fand es nett. Es berauschte mich auch zu wissen, dass da jemand ist, der es geil fand an meinen Nylons zu schnüffeln, die salzige Hinterlassenschaften meiner Schweißfüße zu lutschen und ganz in ihnen aufzugehen. Ich genoss das zarte Gefühl der Macht.
Mitte 2008 lernte Kevin dann ein Mädel kennen und lieben und, als hätte der Himmel all seine Kraft zusammen genommen zwei Menschen glücklich zu machen, hatte sie Käsefüße und liebte es wenn diese von einem Mann verwöhnt wurden. Kurz und knapp, die beiden sind seit fast einem Jahr glücklich verheiratet. Meine Fußkleider wurden von Kevin nicht mehr benötigt, hatte er ja nun seine eigene Quelle mit der er zusammen lebte. Im November desselben Jahres kam dann Kevin mit dem Vorschlag ich solle doch meine Strümpfe im Netz veräußern. Es gäbe mit Sicherheit extrem viele, die auf meinen derben Fußduft stehen würden und sich glücklich schätzen würden, diesen in seiner vollen Pracht genießen zu dürfen. Er gab mir damals auch den Tipp mit dem Wäscheportal und ich sah mir die Seite fast einen Monat immer wieder an, grübelte und überlegte und meldete mich dann Ende November 2008 als Anbieterin an.
Ich selber schmunzle heute noch über die Vorkommnisse von damals, über meine Gedanken, die ich da hatte und wie sich im Laufe der Jahre alles entwickelt hat. Das Leben ist schon manchmal recht heavy und voller Überraschungen.Was soll ich sagen? Mittlerweile habe ich eine Menge Männernasen mit meinen im Sommer bis zu 10 Tagen getragenen Fußkleidern, mit Fußschweiß getränkten Schuhen, meiner käsigen Hornhaut und meinen dicken Fußnägeln glücklich gemacht. In über 900 Tagen als Anbieterin habe ich mit meiner kleinen derben Fußschweißkäsefabrik so manchen wohlklingenden Kosenamen erhalten, der mich über die unendliche Kreativität der Liebhaber des extremen Fußduftes liebevoll lächeln lässt und mich glücklich macht.
Sven weiß bis heute nichts von Kevins Vorlieben, das ist nach wie vor unser Geheimnis und das wird es auch bleiben. Ich möchte ihn in dieser Beziehung nicht bloß stellen, denn ich denke, dass es ihm echt extrem peinlich wäre, nicht unbedingt die Tatsache, dass er auf getragene Nylons steht, sondern eher, dass es ausgerechnet meine waren. Zudem glaube ich, dass meine bessere Hälfte nicht sehr begeistert darüber wäre, wenn er es erfahren würde, obwohl er sehr tolerant und offen ist. Hier würde die Tatsache der „beste Freund & die eigene Frau“ wohl eine große Rolle spielen und in seinen Augen fast einem Fremdgehen gleich kommen.

Vielen Lady-N, für dieses wirklich lusige Erlebnis. Wenn auch Ihr Euren Erfahrungsbericht hier veröffentlichen möchtet, schickt ihn uns einfach über unser Kontaktformular. Wir freuen uns über jeden kurzen oder langen Beitrag von Euch.
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